Das Seekirchl
Als Wahrzeichen von Seefeld gilt das Seekirchl (auch Heiligkreuzkirche genannt) direkt am Ortseingang - 1629 wurde es von Erzherzog Leopold V. begonnen und 1666 beendet.
Damals stand das Seekrichl in dem sogenannten Kreuzsee, welcher 1808 abgelassen wurde. Selten für Tirol ist der achteckige, barocke Zentralbau, der das Kirchlein auszeichnet.
Wenn Sie die evangelische Messe besuchen wollen, so können Sie dies den ganzen Sommer jeweils Sonntags um 11:00 Uhr tun.
Die Pfarrkirche St. Oswald in Seefeld
Im Zentrum von Seefeld finden Sie die Wallfahrtskirche St. Oswald, welche zu einer der bekanntesten Wallfahrtsstätten Tirols gehört.
Zur Wallfahrtsstätte wurde die Kirche der Legende nach durch Oswald Milser, welcher wärend der Messe 1384 von der Grenzfeste Schlossberg eine größere Hostie forderte als für die "gemeinen Leit". Als er diese bekam färbte sich die Hostie blutrot und der Stein auf dem er kniete und auch der Altarstein an dem er sich festhielt, sanken ein. Heute können Sie noch den Abdruck seiner Hand bestaunen. Dadurch pilgerten viele Wallfahrer zur Kirche und diese wurde daraufhin 1425 im Auftrag von Herzog Friedrich mit der leeren Tasche erweitert und 1474 dann unter Sigmund dem Münzreichen fertig gestellt.
Bewundern Sie in der Kirche selbst die Fresken aus dem 15. Jahrhundert, die Kanzel mit Flachschnitzereien, wertvolle Schreinfiguren aber auch einen gotischen Taufstein. Die Pfarrkirche zählt wohl zu den schönsten spätgotischen Kirchenbauten Tirols.
Der Kreuzweg & Steinkreis in Seefeld
Die Idee hatte der Seefelder Architekt Michael Prachensky, auf einem der mystischten Plätze Tirols einen Steinkreis zu erbauen. Zur Sonnwende 2000 wurde das Monument fertig gestellt und besteht aus 12 Apostel-Stelen mit eingemeißelten Namen.
Am Besten erreichen Sie diesen schönen Platz über den Seefelder Kreuzweg. Starten Sie an der Pfarrkirche St. Oswald und entdecken Sie die verteilten Stationen über dem Pfarrhügel. Dieser Weg endet dann direkt am Steinkreis. Hier finden Sie eine Darstellung des letzten Abenmahls, ausgedrückt durch die Anordnung von bis zu 23 Tonnen schweren Findlingen. Am 21.06.2000 wurde eine bestimmte Sternenkonstellation ermessen, wonach die Steine am Hügel angebracht wurden. Dadurch sollen Sie immer wieder auf die Jahrtausendfeier zurückgreifen können.
Direkt am Pfarrhügel finden Sie Informationstafeln, die Ihnen noch einmal genauere Erläuterungen des Steinkreises, des Kreuzweges und auch deren Hintergründe als Treffpunkt der Weltreligionen geben.
Durch die idyllische Lage können Sie den Besuch des Steinkreises auch sehr gut mit einem Spaziergang rund um den Wildsee verbinden!
Friedensglocke in Mösern
Zum 25-jährigen Jubiläum der ARGE ALP am 12. Oktober 1997 wurde die Friedensglocke in Mösern als festlichen Höhepunkt das erste Mal durch den legendären Südtiroler Landeshauptmann Dr. Silvius Magnago geläutet. ARGE ALP steht für die Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer Bayern, Tirol und Südtriol.
Seither erklingt die Glocke täglich um 17:00 Uhr für die gute Nachbarschaft ud den Zusammenhalt in den Alpenländern.
Die Friedensglocke auf dem äußeren Westhügel von dem Friedensdorf Mösern steht an einem der beeindruckendsten Plätzen Tirols. Erkunden Sie den Friedenswanderweg und genießen Sie einen herrlichen Panoramablick über das Tiroler Inntal. Mit insgesamt 7 Stationen bietet dieser Wanderweg Anregungen zum Nachdenken und der Selbstbesinnung.
Die Porta Claudia in Scharnitz
Diese Befestigungsanlage liegt in der Talenge von Scharnitz und wurde während des Dreißigjährigen Krieges 1632 - 1634 erbaut. Den Namen erhielt Sie von der staatsklugen Landesfürstin Claudia von Medici, die bei der feierlichen Einweihung persönlich anwesend war.
Seit den Napoleonischen Kriegen war die FestunG dann abwechselnd in den Händen der Tiroler, Franzosen und Bayern, doch auch der Weg Goethes führte an der Porta Claudia vorbei.
Durch großen finanziellen Aufwand werden aber auch heute noch immer weiter Grabungen und Renovierungen durchgeführt und auch immer wieder Verschiedenes freigelegt. Entdecken Sie die Porta Claudia auf einer geführten Wanderung oder buchen Sie gar eine Führung speziell zur Festung durch das Informationsbüro in Scharnitz.
Innsbrucker Hofkirche
In der Hofkirche in Innsbruck finden Sie das Grabmal des Kaiser Maximilian I.
Die Kirche ist das bedeutendste Denkmal in gesamt Tirol und wohl auch das großartigste aller Kaisergräber Europas. Maximilian I. und Ferdinand I. beschäftigten zu der Zeit nur die besten Künstler wie Albrecht Dürer, Peter Vischer d.Ä. und Alexander Colin, die eine weit über den deutschen Sprachraum hinausgehende europäische Hofkunst prägten.
Kaum ein anderer Herrscher blieb so lebendig im Gedächtnis der Bevölkerung wie Maximilian I. (1459-1519), mit dem man die zentrale Stellung Innsbrucks in Europa zu jeder Zeit verbindet.
Erforschen auch Sie nun die Spuren Maximilians!





